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Über Feistus Raclettus und ein Rezept fürs Schoko-Fondue

- November 11, 2015

schokofondue

Kinder! Weihnachten steht vor der Tür und es ist an der Zeit, die Schokoladen-Osterhasen zu verwerten! Warum nicht in einem Fondue einschmelzen?

Erst einmal zu den Hintergründen: Warum dieser Feistus Raclettus nicht Feistus Fondue heißt, erschließt sich mir nicht und es konnte mir auch noch niemand erklären, selbst eingefleischte Asterix-Kenner (ich schaue niemanden an 😉 ) sind ratlos. Obwohl Feistus eindeutig zur Käsefondue-, und nicht -raclette-Orgie aufruft! Jedenfalls sind hier im Hause Zeilenzauber das eine wie das andere Gericht, Raclette und Fondue, äußerst beliebt, trotzdem die Herkunft nicht gesichert ist: Schweizerisch oder doch französisch?

Auch auf die Gefahr hin, bei Ungeschicklichkeit den von Raclettus angedrohten schrecklichen Strafen ausgeliefert zu werden*, gibt es nun Schoko-Fondue, eine ziemlich leckere Sache.

Das kleine Fondue-Gefäß auf dem Foto hat schon ein paar Jahre auf dem Dachboden eines Hauses verbracht, das auf einer hübschen Insel steht, bevor das Töpfchen mit Zubehör anlässlich einer Schrottwichtel-Party den Weg in meinen Schrank fand. Und auch hier musste es mehr als ein Jahr ausharren, genau bis zu dem Tag, als die Osterhasen eingeschmolzen werden sollten (jetzt also!). Traditionell wird die Schokolade gereicht zu Birne Helene.

Aber ich liebe die Abwechslung und ein paar mehr Vitamine machen sich immer gut, also heißt die Lösung Schokofondue. Gänzlich einfach: man nehme am besten säuerlich schmeckendes Obst wie Orangen, Erdbeeren, Weintrauben, Ananas, Äpfel oder auch (vor allem Kinder lieben es:) süße Bananen und zerkleinere es in mundgerechte Portionen. Inzwischen hat das Teelicht unter dem Fonduetöpfchen die Schokolade schmelzen lassen und die rund um den Tisch versammelte Gesellschaft kann sich, mit Kuchengabeln oder kleinen Spießen bewaffnet, drumherum niederlassen. Nun gilt es, geschickt zu sein, das eine oder andere Obststückchen zu ergattern, in die Schokolade zu tauchen und anschließend in den eigenen Mund zu befördern. Nicht immer einfach! Und es ist so lecker, dass nur noch die leeren Tellerchen aufs Foto finden.

Übrigens können passenderweise vor Ostern die eingestaubten Weihnachtsmänner als Grundlage fürs Schokofondue genutzt werden 😉

*“Wer sein Brotstückchen in dem geschmolzenen Käse verliert, hat was gut! Beim ersten Mal fünf Stockhiebe! Beim zweiten Mal 20 Peitschenhiebe! Beim dritten Mal wird er mit einem Gewicht an den Füßen in den See geworfen!“ Auszug aus: Asterix bei den Schweizern, S. 19


2 responses to “Über Feistus Raclettus und ein Rezept fürs Schoko-Fondue

  1. Ralf und Evi sagt:

    Die Idee mit den geschmolzenen Weihnachtsmännern ist genial ! 🙂 Wäre ich nicht drauf gekommen. Kann man dann perfekt im Januar machen und die übrigen Weihnachtsmänner baden 😉
    Übrigens schon mal Schokofondue mit Keksen und Marshmallows probiert ?!
    Gruss
    Evi
    http://www.schokofondue.de

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