Zeilenzauber Blog

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BERLINALE 2017 Weltpremiere von „Amelie rennt“ Deutschland / Italien 2017

amelie-rennt-hauptdarstellerFoto: Die fabelhaften Hauptdarsteller Mia Kasalo und Samuel Girardi bei der Autogrammstunde

It’s February and time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).

Das Internationale Filmfestival Berlinale ist in vollem Gange und ich Glückliche habe in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern werde wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale berichten:

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Der Film ist eine deutsch-italienische Koproduktion des Regisseurs Tobias Wiemann. Er kann sich auf ein großartiges Schauspielteam verlassen: Es spielen mit Susanne Bormann, Denis Moschitto, und Jasmin Tabatabai. Auch die Kinderdarsteller sind hinreißend, allen voran Mia Kasalo und Samuel Girardi ebenso wie Shenia Pitschmann, Lena Oderich und Kollegin.

Amelie, ein Mädchen aus Berlin, will immer mit dem Kopf durch die Wand. Alles muss sie ausprobieren, nie verlässt sie sich auf Warnungen der Anderen. Deshalb fällt es ihr unendlich schwer, ihre lebensbedrohliche Krankheit Asthma anzunehmen. Sie will nicht das bedauernswerte Mädchen sein und kapselt sich durch ihre mürrische, bisweilen gewalttätige Art von Kindern und Erwachsenen ab. (Um dem Publikum zu verdeutlichen, wie stark Amelies Atmung eingeschränkt ist, lässt die Ärztin die Eltern, die Nasenklammern tragen, durch einen Strohhalm ein- und ausatmen.)

Als letzte Chance sehen die Eltern einen Sanatoriumsaufenthalt in den Bergen, der Amelie Hilfe und Einsicht bringen soll. Doch auch dort läuft sie vor allem davon, vor ihren Problemen, vor den mitfühlenden Menschen, letztlich vor sich selbst. In bezaubernde und gleichzeitig gewaltige Landschaftsbilder gebettet, beginnt Amelie einen Aufstieg in die Alpen. Der Weg zu sich selbst. Ihr Begleiter Bart steht ihr beobachtend zur Seite, halb amüsiert über ihre Versuche, gegen die Natur und alle Widerstände anzukämpfen. Kurz vor der Verzweiflung lässt er sie trotz aller Zurückweisungen nicht im Stich und so kann sie das Wunder der Bergfeuer erleben.

Ein atemlos machender Film für Leute ab 6.

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Konfetti! Meine erste Veröffentlichung in einem Fachblatt und ein Geständnis

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I’m proudly present (gun salute!): my first publication in a journal! The name of the journal is Federwelt (only available in German). It is suitable for authors and all people who are interested in story telling. I like this journal very much. One will profit from nearly every article. In this journal there is a column by Diana Hillebrand called „Do you wrote already today?“ with many helpful hints about writing. There is one possibility to get closer to your protagonist: write a letter to him. If you are interested in my (love!)letter to my protagonist Johannes, then look into the newest issue of the Federwelt, page 19. Thank you, dear Diana and the journal Federwelt for this possibility.

Salutschüsse! Konfetti!! Da ist sie, meine erste Veröffentlichung in einem Fachblatt!!! Vielen Dank, Ihr könnt Euch wieder beruhigen. Derweil erzähle ich, was es mit der Veröffentlichung auf sich hat: Das Magazin heißt Federwelt und wendet sich an Autoren und Autorinnen sowie Leute, die schon immer wissen wollten, was man beim Bücherschreiben alles falsch machen kann 😉 Natürlich ist man nach der Lektüre auf jeden Fall schlauer. Im Magazin gibt es von Diana Hillebrand die Rubrik „Heute schon geschrieben?“, die hilfreiche Tipps und Tricks verrät. Eine Möglichkeit, seinem Protagonisten näher zu kommen, um sich als Autor besser einzufühlen und sein oder ihr Handeln besser zu verstehen, ist, der Hauptperson einen Brief zu schreiben. In meinem Fall sogar einen Liebesbrief an meinen Protagonisten Johannes. Wollt Ihr ihn lesen? Seite 19

Vielen Dank, liebe Diana und schönste Federwelt, für diese wunderbare Möglichkeit!

PS: Und jetzt noch ein Geständnis: Ich bin ja sehr wortakrobatisch veranlagt und nenne die Federwelt aus Versehen immer „Federlesen“. Find ich auch schön!

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Prosit 2017 – Es möge gelingen

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Hopefully you all had an excellent start in 2017 with New Year’s pledges. For myself, I plan to write at least 600 words at each working day. Here I will finish a story about E.T. as well rework a story about a time travel, both texts for children between 10 and 12 years. Furthermore I plan to visit the book fairs in Leipzig, Berlin and maybe in Frankfurt. In spring, I will start writing a story about a smartly cat for pre-school kids. I will offer readings for children and adults to reach all fans of Mo and Marie and my other heroes. But more importantly  I need a publisher and try to find one because my drawers brim over with my texts and stories… And last but not least, I will organize again a ZeilenZauber’s writing contest and a ZeilenZauberKurs.

But for now, may all your wishes become true! And do not forget: Reading broadens the mind!

Inzwischen sind sicherlich alle Neigen des vergangenen Jahres geleert und die Feuerwerksreste sind weggeräumt. Noch sind alle voller Hoffnung, dass die guten Vorsätze länger halten als Erdbeereis, das in der Sonne schmilzt.

Ich habe vor, an jedem Arbeitstag 600 Wörter zu schreiben, das sind zwei bis drei Normseiten: für 10- bis 12-Jährige einen Roman mit Außerirdischen zu beenden und einen anderen mit einer Zeitreise zu überarbeiten, die Leipziger und die Berliner Buchmesse und vielleicht die Frankfurter auch zu besuchen. Im Frühling schreibe ich eine Katergeschichte für Vorschulkinder 😉 Lesungen für Kinder und Erwachsene werde ich wieder anbieten, damit Mo und Marie ihre Fans erreichen. Und einen Verlag zu finden wäre langsam auch an der Zeit, die Schublade mit meinen Texten quillt über… Außerdem will ich meine großen und kleinen ZeilenZauberKurskinder miteinander bekannt machen, damit wir noch mehr zaubern können! Demnächst veranstalte wieder einen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb, das Thema stelle ich Euch bald vor.

Auf dass alle Wünsche wahr werden, dass Frieden bleibt und Freundschaft hält! Sucht Euch was Schönes, Buntes aus den vielen Möglichkeiten, die sich Euch bieten mögen, aus.

Und nicht vergessen: Lesen bildet!

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Winners all over the world – Überall Gewinner

nanowrimobanner-2016Nun ist der National Novel Writing Month 2016 längst wieder Geschichte, denn er findet jedes Jahr ausschließlich im November statt. Die Romanautoren probieren, 50.000 Wörter in dieser kurzen Zeit zu schreiben, viele schaffen es sogar. Ich werde definitiv niemals dazugehören und bin trotzdem froh! Ich habe nämlich begonnen, an einer Idee zu werkeln, die wohl vom Motto „Deine Geschichte. Dein Universum“ inspiriert wurde. Immerhin bin ich mit 6.000 Wörtern, also 30 Seiten längst über den Anfang der Story hinaus gekommen und kenne schon allerhand Mitspieler: einen schusseligen Professor, eine 13jährige Sternenguckerin und ihre knorke Tante (wie der Berliner einst sagte) gegen nichts weniger als das ganze Universum. Macht doch schon was her, oder?

Schreibt schön, lest schön!

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Schreibwettbewerb ZeilenZauber Writer’s Contest 2016

Plakat 2016_finalWelcome to the 3rdWriter’s Contest ZeilenZauber 2016! We proudly present the topic: „Time“. The hard facts: Pupils between 8 and 14 years writing and send us this stories, poems or comics. Have fun!

Ich sehe an den Besucherzahlen in meiner Blogstatistik, dass Viele hibbelig sind und es kaum erwarten können. Nun denn, ich bin wieder am Start:

Willkommen zum 3. ZeilenZauber-Schreibwettbewerb 2016!!

Hier sind die diesjährigen Mitmachbedingungen.

Bis zum 1. Mai werden Geschichten, Gedichte oder Comics zum Thema „Zeit“ unter meiner e-mail-Adresse andrea.maluga(et)alice-dsl.net angenommen. Sowohl eine Kinder- als auch eine Erwachsenenjury werden sich die Beiträge ansehen (letztes Jahr waren es ca. 100 aus 10 verschiedenen Schulen!) und bewerten. Die Feierliche Preisverleihung findet am 21. Juni um 15 Uhr in der Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin statt. Dank vieler Sponsoren ist es möglich, dass wir wie immer viele Bücher und Gutscheine vergeben können. Alle Jury-Mitglieder und ich arbeiten ehrenamtlich. Wir freuen uns über Spenden für Material- und Kopierkosten 😉

PS: Es ist möglich, mich für zwei unvergessliche ZeilenZauberstunden in der Schule zu buchen! (Vorstellen des Schreibwettbewerbs, Erarbeiten des Themas, Ideen strukturieren und Hilfestellung beim Schreiben der Texte.) Bei Bedarf bitte unter o.g. e-mail-Adresse melden.

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Berlinale 2016: „Rauf“(Türkei 2016)

First love is often painful. Still, that’s not going to stop Rauf from showing Zana how much he fancies her. Alas, the eleven-year-old’s advances only elicit amused smiles from the young woman. Fortunately, Rauf has a couple of loyal friends at his side that he can count on for advice and perspective. Undeterred by the tragic consequences of war, or the fact that he’s already dropped out of school to apprentice as a carpenter, the boy holds on to his one hope: Rauf sets off on a quest to find the special colour that symbolizes his love. This turns out to be no trivial undertaking in his snowy little isolated corner of Anatolia. When he finally happens upon the object of his quest, as winter snow gives way to the early flowers of spring, Rauf isn’t a little boy anymore. (Source: BERLINALE)

Nun ist es fast schon Tradition, dass ich mit den Kindern meiner ZeilenZauber-Schreibwerkstatt dem Internationalen Filmfestival BERLINALE einen Besuch abstatte. Letztes Jahr besuchten wir den Film „Das himmlische Kamel“, in diesem Jahr hatten wir die Möglichkeit, den türkischen Film „Rauf“ zu sehen. (Empfohlen ab 9 Jahre)

Rauf lebt in einer Gegend, die seit Jahrzehnten von Krieg heimgesucht wird. Am Horizont ist nachts der Lichtschein von abgefeuerten Geschützen zu sehen, oft donnern die Kanonen in der Ferne. Ein Film von Liebe in Zeiten des Krieges. Von Freundschaft, Respekt und Tod.

Nach der Vorführung des Films gaben der Regisseur, der Produzent, der Darsteller des „Sargmachers“, die Schauspielerin von „Zana“ und der Hauptdarsteller „Rauf“ den Fragen des Publikums Rede und Antwort:

Für „Rauf“ war es die erste Rolle seines Lebens. Auf der BERLINALE hat er zum ersten Mal den gesamten Film gesehen. Seine Lieblingsstelle war das gemeinsame Bad mit seinen beiden Freunden im Waschzuber, obwohl er sich bei den Dreharbeiten ein bisschen geschämt hatte. Gefroren haben er und die anderen Kinder nicht, sein Betreuer hat darauf geachtet, sie gut zu ernähren 😉 Er war sehr aufgeregt und würde gern Schauspieler werden.

Der Regisseur und der Produzent trafen sich bei anderen Dreharbeiten, als die Idee entstand, den Krieg mit den Augen eines Kindes darzustellen. Beide arbeiteten von Beginn an mit dem türkischen Kulturministerium zusammen. In dieser Zeit begann eine Feuerpause zwischen den Rebellen und der türkischen Armee, daher war der Film auch von der türkischen Regierung erwünscht. Sie wollten zeigen, dass „Nationalität“ und „Freiheit“ für Kinder keine Rolle spielen, sondern andere Dinge, wie die Suche nach der Farbe Pink. Der Film soll wie ein Gedenkstein für die Toten des Konflikts fungieren. Der Film wird in der Türkei in den Kinos gezeigt werden, ungeachtet des weiterhin schwelenden Konflikts ist er ein Zeichen für Hoffnung und Frieden. Das Schicksal der Großmutter ist offen geblieben, vielleicht ist ihr Sohn zurückgekehrt aus den Bergen, möglicherweise ist sie auch gestorben.

Der Kameramann arbeitete wie bei einem Dokumentarfilm ohne künstliches Licht, was eine sehr große Herausforderung darstellte, ebenso wie die große Kälte, der sie ausgesetzt waren. Dadurch ist der Film intensiver geworden.

Die Schauspielerin von Zana meinte, dass Zana zu den Befreiungskämpfern in die Berge gegangen ist, um frei von den Zwängen ihres Lebens sein zu können. Sie ist nicht glücklich über die Entscheidung, sieht jedoch keine andere Lösung.

Die ZeilenZauberKinder (alle sind etwa 12 Jahre alt) rezensierten den Film „Rauf“ folgendermaßen:

Hattet Ihr eine Lieblingsstelle?

Rosa: Ich fand die Stelle, wo Rauf mit seinen Freunden die Straße mit den Luftballons runtergegangen ist am besten, weil das so schön aussah mit den verschiedenen Farben.

Nele: Als Rauf die pinken Blumen auf das Wasser und den Sarg von Zana warf. Diese Stelle war wunderschön und für einen Augenblick habe ich die Trauer über Zanas Tod vergessen.

Was Du während des Films gedacht und gefühlt?

Lucia: Die Geschichte war ergreifend, und es war schon traurig dass Rauf so viele leidende und sterbende Leute sah. Er selbst aber konnte nur traurig sein, als Zana starb.

Nele: Ich musste an die vielen, schlimmen Kriege in der Welt denken. Und daran, wie manche Menschen deswegen leben müssen. Aber Raufs Liebe zu Zana hat alles ein bisschen aufgelockert.

Rosa: Ich musste an den Krieg denken und dass es endlich einen Film gibt, wo ein Kind zeigt, wie es sich im Krieg fühlt.

Wie hat Dir die Art des Films gefallen?

Namiko: Die Außenaufnahmen waren sehr naturgetreu. Man vergaß fast, dass es nur ein Film war, man lebte praktisch auch in diesem Dorf. Was ich allerdings verändern würde, ist, dass nicht viel zum Krieg erklärt wurde, man hat nicht wirklich erfahren, in welcher Lage sich die Protagonisten befanden.

Rosa: Ich fand es gut, dass mit Tageslicht gearbeitet wurde und nicht mit künstlichem Licht, weil es dadurch natürlicher gewirkt hat. Ich habe es nur am Anfang nicht verstanden was mit „in die Berge gehen“ gemeint war.

Lucia: Ich fand fast alles gut. Außer: Ich mag Filmmusik, und die hat mir ein wenig gefehlt. Dennoch wurde die Musik, wenn es welche gab, bei den richtigen Szenen eingesetzt.

Habt Ihr eine persönliche Botschaft für den Regisseur?

Louis: Die Bilder waren sehr schön. Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Namiko: Sie haben den Krieg sehr gut dargestellt, durch diesen Film erfahren sehr viele Leute, wie schrecklich Krieg auch für Kinder ist. Die Handlung war wirklich ergreifend.

 

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ZeilenZaubers Vorlesung: Sternenhimmel, Schwarze Löcher und die Suche nach der Zeit

physíkvorlesung 1 sternenhimmel schwarze löcher und die suche nach der zeitFoto: D. Westphal

It was a great honour! „ZeilenZauber Writer’s Factory“ proudly presented the famous physicist Doc T. and his wonderful lecture about „Stars, Black Holes and Quest for Time“. Thank you so much, the young authors were very impressed. T be continued.

Es war ein Fest! Etwa 30 Gäste füllten bis auf den letzten Platz den ZeilenZauber-Raum zur Vorlesung: „Sternenhimmel, Schwarze Löcher und die Suche nach der Zeit“. Tausend Dank an den hervorragenden Physiker Doc T., der uns mit seinem Vortrag auf das Thema des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs 2016 (Preisverleihung am 21. Juni 2016 😉 ) eingestellt hat. Er hat alle Fragen der jungen Autorinnen und Autoren mit viel Charme und Freude beantwortet und alle zum Staunen gebracht. Ich würde mich nicht wundern, wenn in zehn Jahren die Zahl der Physikstudenten plötzlich ansteigt…

Ein großer Dank an Daniela Dinter, die ihre schönen Praxisräume für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat sowie an die vielen ungenannten Helfer, die für Imbiss und interessante Fragen gesorgt haben 😉

Wird fortgesetzt.

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Merry Christmas and happy Holidays!

IPhoto0735 wish you and your family all the best! In place of all my nice followers I have gifts for the Writer’s Contest „ZeilenZauber“ supporters! Enjoy!

Allen treuen Blog-Lesern und ihren Familien wünsche ich Frohe Weihnachtsfeiertage!

Stellvertretend werden die Sponsoren und tatkräftigen Unterstützer des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs beschenkt und beliebt 😉 Viel Vergnügen!

 

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Kindergartenlesung zum Bundesweiten Vorlesetag 20.11.2015

Kindergartenlesung

Gestern ging ich traurig die Straße entlang, als mir Mutter und Sohn entgegenkommen, beide auf ihren Fahrrädern. Auf meiner Höhe angelangt, ruft der Kleine zu mir gewandt: „Sie kenne ich!“ und ist ganz aufgeregt. Ich muss lächeln und gehe frohen Mutes weiter.

Erwähnte ich schon, dass ich Lesungen im Kindergarten liebe?

Am 20. November 2015 ist es anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages wieder soweit 😉

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Über Feistus Raclettus und ein Rezept fürs Schoko-Fondue

schokofondue

Kinder! Weihnachten steht vor der Tür und es ist an der Zeit, die Schokoladen-Osterhasen zu verwerten! Warum nicht in einem Fondue einschmelzen?

Erst einmal zu den Hintergründen: Warum dieser Feistus Raclettus nicht Feistus Fondue heißt, erschließt sich mir nicht und es konnte mir auch noch niemand erklären, selbst eingefleischte Asterix-Kenner (ich schaue niemanden an 😉 ) sind ratlos. Obwohl Feistus eindeutig zur Käsefondue-, und nicht -raclette-Orgie aufruft! Jedenfalls sind hier im Hause Zeilenzauber das eine wie das andere Gericht, Raclette und Fondue, äußerst beliebt, trotzdem die Herkunft nicht gesichert ist: Schweizerisch oder doch französisch?

Auch auf die Gefahr hin, bei Ungeschicklichkeit den von Raclettus angedrohten schrecklichen Strafen ausgeliefert zu werden*, gibt es nun Schoko-Fondue, eine ziemlich leckere Sache.

Das kleine Fondue-Gefäß auf dem Foto hat schon ein paar Jahre auf dem Dachboden eines Hauses verbracht, das auf einer hübschen Insel steht, bevor das Töpfchen mit Zubehör anlässlich einer Schrottwichtel-Party den Weg in meinen Schrank fand. Und auch hier musste es mehr als ein Jahr ausharren, genau bis zu dem Tag, als die Osterhasen eingeschmolzen werden sollten (jetzt also!). Traditionell wird die Schokolade gereicht zu Birne Helene.

Aber ich liebe die Abwechslung und ein paar mehr Vitamine machen sich immer gut, also heißt die Lösung Schokofondue. Gänzlich einfach: man nehme am besten säuerlich schmeckendes Obst wie Orangen, Erdbeeren, Weintrauben, Ananas, Äpfel oder auch (vor allem Kinder lieben es:) süße Bananen und zerkleinere es in mundgerechte Portionen. Inzwischen hat das Teelicht unter dem Fonduetöpfchen die Schokolade schmelzen lassen und die rund um den Tisch versammelte Gesellschaft kann sich, mit Kuchengabeln oder kleinen Spießen bewaffnet, drumherum niederlassen. Nun gilt es, geschickt zu sein, das eine oder andere Obststückchen zu ergattern, in die Schokolade zu tauchen und anschließend in den eigenen Mund zu befördern. Nicht immer einfach! Und es ist so lecker, dass nur noch die leeren Tellerchen aufs Foto finden.

Übrigens können passenderweise vor Ostern die eingestaubten Weihnachtsmänner als Grundlage fürs Schokofondue genutzt werden 😉

*“Wer sein Brotstückchen in dem geschmolzenen Käse verliert, hat was gut! Beim ersten Mal fünf Stockhiebe! Beim zweiten Mal 20 Peitschenhiebe! Beim dritten Mal wird er mit einem Gewicht an den Füßen in den See geworfen!“ Auszug aus: Asterix bei den Schweizern, S. 19

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