Zeilenzauber Blog

A fine WordPress.com site

Von Zimmeraufräummaschinen und sprechenden Kühen – ZeilenZaubers Kinder-Juryreport 2017

Zeilenzaubers-Juryarbeit

Psst –  nicht stören! Die Kinderjury hat getagt und die ersten Beiträge des ZeilenZauber-Schreibwettbewerbs 2017 bewertet. Das sind die Kinder der Kinderjury in diesem Jahr:

Tobi, Helene, Lu, Marlene, Miko, Nele sowie

Hannah, Louise, Leni, Lotta, Savannah, Ella, Johanna.

Wir haben Einsendungen zum Thema „Traum“ aus 20 Schulen in Berlin, Hessen, Niedersachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, aus so vielen Bundesländern wie noch nie! Die ersten Hochrechnungen ergaben 121 Beiträge, vor allem Geschichten. Wir lasen von sich selbst rettenden Kühen, den Vorteilen der Zimmeraufräummaschine, von Furcht erregenden Albträumen, und vielem mehr.

Wer sich die Geschichten nicht entgehen lassen möchte, sollte zur Preisverleihung am 29. Juni 2017, 15 Uhr, in die Aula des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin-Pankow eilen. Dort wird es auch gegen eine Schutzgebühr die Geschichten des Vorjahres zum Thema „Zeit“ auf die Ohren geben – die Jurykinder haben für Euch die Beiträge auf eine CD eingelesen.

Die Erwachsenenjury wird derzeit zusammengestellt und freut sich schon auf die Texte!

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar »

BERLINALE 2017 mit Mini-Exklusiv-Interview zur Weltpremiere von „Amelie rennt“

amelie-rennt-nebendarstellerinnenFoto: Die zauberhaften Darstellerinnen Lena Oderich und Kollegin, die im Film „Amelie rennt“ der Hauptdarstellerin das Leben retten!

In February was time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).Here: My review.

Beim Internationalen Filmfestival Berlinale hatte ich Glückliche in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern berichte wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale.

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Hier meine Rezension.

Auf die Fragen der Zuschauer gab das Filmteam nach der Aufführung folgende Antworten:

Insgesamt haben die Arbeiten an dem Film ein Jahr gedauert, die Drehzeit selbst betrug 30 Tage.

Drehorte waren Berlin und Südtirol.

Die Hauptdarstellerin Mia Kasalo hat schon in mehreren Filmen mitgespielt. Asthma hat sie glücklicherweise nicht.

Das Filmteam könnte sich eine Fortsetzung der Geschichte  vorstellen, dann muss Samuel Girardi (Bart) aber nach Berlin kommen 😉

Ab 21. September 2017 kommt „Amelie rennt“ in die deutschen Kinos. Tipp: Hingehen!

Am Rande der Autogrammstunde hatte ich die Möglichkeit, ein Mini-Exklusiv-Interview mit den beiden Darstellerinnen Lena Oderich (Viola) und ihrer Kollegin zu führen:

Wie war es, mit Mia Kasalo (Amelie) zusammenzuarbeiten?

Lena: Mia ist eine tolle Hauptdarstellerin! Sie hat uns nie das Gefühl gegeben, dass wir „nur“ Nebendarstellerinnen sind und weniger wichtig wären. Das hat man schon daran gesehen, dass sie sich nach der Premiere an den Rand und nicht in die Mitte gestellt hat.

(Lena erkennt meine ZeilenZauber-Eule am Revers meiner Jacke, deshalb frage ich:) Nimmst Du wieder am jährlichen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb teil?

Lena: (lacht) Da ich ja jetzt das eigentlich noch geheime Thema kenne, werde ich mir wohl etwas einfallen lassen! Ich freue mich schon 🙂

Vielen Dank und viel Erfolg in allem ❤

Hinterlasse einen Kommentar »

BERLINALE 2017 Weltpremiere von „Amelie rennt“ Deutschland / Italien 2017

amelie-rennt-hauptdarstellerFoto: Die fabelhaften Hauptdarsteller Mia Kasalo und Samuel Girardi bei der Autogrammstunde

It’s February and time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).

Das Internationale Filmfestival Berlinale ist in vollem Gange und ich Glückliche habe in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern werde wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale berichten:

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Der Film ist eine deutsch-italienische Koproduktion des Regisseurs Tobias Wiemann. Er kann sich auf ein großartiges Schauspielteam verlassen: Es spielen mit Susanne Bormann, Denis Moschitto, und Jasmin Tabatabai. Auch die Kinderdarsteller sind hinreißend, allen voran Mia Kasalo und Samuel Girardi ebenso wie Shenia Pitschmann, Lena Oderich und Kollegin.

Amelie, ein Mädchen aus Berlin, will immer mit dem Kopf durch die Wand. Alles muss sie ausprobieren, nie verlässt sie sich auf Warnungen der Anderen. Deshalb fällt es ihr unendlich schwer, ihre lebensbedrohliche Krankheit Asthma anzunehmen. Sie will nicht das bedauernswerte Mädchen sein und kapselt sich durch ihre mürrische, bisweilen gewalttätige Art von Kindern und Erwachsenen ab. (Um dem Publikum zu verdeutlichen, wie stark Amelies Atmung eingeschränkt ist, lässt die Ärztin die Eltern, die Nasenklammern tragen, durch einen Strohhalm ein- und ausatmen.)

Als letzte Chance sehen die Eltern einen Sanatoriumsaufenthalt in den Bergen, der Amelie Hilfe und Einsicht bringen soll. Doch auch dort läuft sie vor allem davon, vor ihren Problemen, vor den mitfühlenden Menschen, letztlich vor sich selbst. In bezaubernde und gleichzeitig gewaltige Landschaftsbilder gebettet, beginnt Amelie einen Aufstieg in die Alpen. Der Weg zu sich selbst. Ihr Begleiter Bart steht ihr beobachtend zur Seite, halb amüsiert über ihre Versuche, gegen die Natur und alle Widerstände anzukämpfen. Kurz vor der Verzweiflung lässt er sie trotz aller Zurückweisungen nicht im Stich und so kann sie das Wunder der Bergfeuer erleben.

Ein atemlos machender Film für Leute ab 6.

Hinterlasse einen Kommentar »

Rezension: Antje Herden „Anton und Marlene und die tatsächlichen Tatsachen“

Bucheinband Antje Herden Anton und Marlene

Im Rahmen einer lovelybooks-Leserunde habe ich „Anton und Marlene“ gewonnen und da es üblich ist, im Gegenzug Rezensionen zu verfassen, will ich den Gepflogenheiten Genüge tun.

 Das Buch „Anton und Marlene und die tatsächlichen Tatsachen“ ist der zweite Band der auf drei Bände ausgelegten Geschichte von Antje Herden. Seit 2010 schreibt die in Magdeburg und Darmstadt aufgewachsene Autorin (*1971) Bücher für Kinder. Dabei hat sie offenbar ein gutes Gespür für Weltretter und schreibt mit großem Erfolg deren Abenteuer auf.

Obwohl ich den Inhalt des ersten Bandes nicht kannte, fiel es mir leicht, in die Geschichte hinein zu finden, die locker und mit Witz erzählt wird.

Die Ideen der Autorin sind überraschend, verdreht und lustig. Es geht um Außerirdisches, Entführungen, Schule, Freundschaft und Liebe. Auch wenn viel Seltsames und Erschreckendes passiert, selbst wenn Kinder verschwinden und Erwachsene ein falsches Spiel treiben und nicht mehr verlässlich sind – alles lässt sich ertragen mit einer besten Freundin und einem besten Freund an der Seite. Und noch viel mehr, denn die beiden besten Freunde Anton und Marlene schaffen das scheinbar Unmögliche, nämlich die verschwundenen Kinder zu befreien und die Erwachsenen zu enttarnen!

Lustig, ein bisschen verrückt und Phantasie anregend, ich könnte mir vorstellen, dass meinen ZeilenZauber-Schreibkurskindern, die 9 und 10 Jahre jung sind, das Buch gefallen würde. Deshalb werde ich es mit ihnen im nächsten Schuljahr lesen, mit verstellten Stimmen und gebastelten Unwahrscheinlichkeiten und allem pipapo 😉

Fischer KJB Verlag 2016

mit Vignetten von Regina Kehn

empfohlen ab 8 Jahre

Hinterlasse einen Kommentar »

„Zafir, der schwarze Hengst“ Dänemark 2003

Zafir_KDV

„Zafir, der schwarze Hengst“

Dänemark 2003 FSK 0

Anlässlich des Erscheinens auf DVD bat mich der Filmverleih MFA+ um die Rezension des dänischen Films „Zafir, der schwarze Hengst“. Als Dankeschön wurden mir Preise für den von mir ehrenamtlich ausgerichteten 3. ZeilenZauber-Schreibwettbewerb überlassen, was mich sehr freut.

„Zafir, der schwarze Hengst“ ist ein sehr ruhiger Film, basierend auf einer Buchvorlage, der für die jüngsten Pferdeliebhaber geeignet ist.

Das Mädchen Anna verbringt seine gesamte freie Zeit im Pferdestall und wünscht sich nichts sehnlicher, als eines Tages den seit einem Unfall als unberechenbar geltenden, wunderschönen Hengst Zafir reiten zu dürfen. Doch weder der Reitlehrer noch die Eltern sind einverstanden, denn Lena, die Schwester Annas, starb bei diesem Unfall.

So fristet Zafir ein eher freudloses Dasein. Bis eines Tages ein fremdes Kind im Stall auftaucht, das sich als „Pferdeflüsterer“ herausstellt und auf Anhieb Kontakt zu dem scheuen Pferd herstellen kann. Eifersüchtig beobachtet Anna das Treiben, überwindet jedoch ihre Abneigung und freundet sich mit dem Kind an. Gemeinsam beginnen sie, das Pferd für den Wettbewerb zu trainieren. Als ihr Plan auffliegt, wachsen ihnen die sich vor ihnen auftürmenden Probleme über den Kopf und scheinen unüberwindlich.

Konflikte, wie zum Beispiel der tragische Tod der Schwester, werden angestoßen, jedoch wahrscheinlich aus Rücksicht auf das sehr junge Publikum nicht auserzählt. Damit bleibt der Film konsequent auf der Ebene der Kinder, die natürlich oft mit dem Noch-nicht-Verstehen konfrontiert sind. Die vorsichtige Erzählweise setzt sich fort, begleitet von beeindruckenden landschaftlichen Bildern.

Ein Film über Verantwortung, Freundschaft, Tod und Vertrauen.

Ohne Altersbeschränkung

Hinterlasse einen Kommentar »

Gesehen: Das Mädchen Wadjda (Kinofilm)

02-Das-Mädchen-WadjdaFoto: schulkinowoche-bw.de

Im Rahmen der Berliner Schulkinowoche wurde im Filmtheater am Friedrichshain ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswerter Film gezeigt: Das Mädchen Wadjda.

Es ist das Debüt der Regisseurin und Drehbuchautorin Haifaa Al Mansour. Der Film, der in Saudi Arabien spielt, hat viel Aufmerksamkeit erregt.

Dabei ist er keine offensive Anklage gegen die Ausgrenzung von Frauen und Mädchen, doch durch das intensive Eindringen in den Alltag und in die Privatsphäre, wird das Gefühl für das Leben in einer solchen streng geregelten Gesellschaft lebendig. Listig umgeht das Mädchen Wajda diese althergebrachten, nicht erklärbaren Einschränkungen mit Phantasie und erfrischender Sorglosigkeit.

Die besondere Schönheit der halb gesungenen Koranverse entführt in eine für Europäer fremde, bezaubernde Welt. Zwei sehr starke Kinderdarsteller lassen die Erinnerung an diesen wunderbaren Film nicht verblassen.

Hinterlasse einen Kommentar »

BERLINALE 2015: Kurzfilm „Kumu hina – A place in the middle“ USA 2014

aloha text & foto: aplaceinthemiddle.org

Hier ein weiterer Beitrag zur BERLINALE 2015, die das größte Kinderfilmfestival der Welt zu bieten hat!

In der Sektion Generation Kplus lief ein besonderer Kurzfilm, der die Kinder sehr berührt hat. Er heißt „Kumu hina“ („Dazwischen“) und erzählt die Geschichte einer hawaiianischen Frau, die früher als Mann lebte. Sie ist Lehrerin und sehr berühmt in Hawaii, ständig wird sie von Leuten auf der Straße angesprochen. Das Filmteam durfte ihren Unterricht besuchen und war sehr beeindruckt. Sie bemerkten, wie wichtig er für die Kinder ist, die nach ihren Wurzeln suchen. Der Film kann kostenlos als Lehrfilm heruntergeladen http://www.aplaceinthemiddle.org

Rezension von Marie (11 Jahre):

Die Trickeinführung (siehe Bild) hat sehr gut erklärt, worum es geht. Ein Mensch kann beides sein, Mann und Frau. Kumu hina kann sich schön schminken, aber auch auf die Jagd gehen. Das alte Wissen über das „Dazwischen“ gibt sie an ihre Schülerin weiter.  Ihre Schülerin stört zwar, dass sie auf ihr „Dazwischensein“ angesprochen wird, aber sie macht sich nichts daraus. Sie ist bei den Jungen und Mädchen anerkannt. Sie wird mal der Lehrer ihrer Kinder sein, so wie es die Tradition es gebietet, Lehrer, Heiler und Anführer zu sein. Das war sehr interessant, vom anderen Ende der Welt etwas zu lernen.

2 Kommentare »

BERLINALE 2015 „Das himmlische Kamel“

Photo7348Der ZeilenZauber-Winterkurs war – krankheitsbedingt leider nicht mit allen Kindern – zu Besuch bei der Berlinale, dem großen internationalen Filmfestival in Berlin! (Vielen Dank noch einmal an meine persönliche Berlinale-Fee!)

Hier nun die Antworten der Kinder zum mongolisch-russischen Film „Das himmlische Kamel“, der in der Kategorie Generation Kplus gezeigt wurde: Bair lebt mit seiner Familie in Kalmückien mitten in der Steppe. Als er sich bei Nacht auf die Suche nach den Kamelen macht, erlebt er gefährliche Abenteuer und trifft einen Freund für’s Leben.
Allen Kindern der Film hat sehr gut oder gut gefallen 😉

Photo7345

Lieblingsstelle:
Louis: Ich habe leider keine direkte Lieblingsstelle, denn mir hat der gesamt Film sehr gut gefallen.

Nele: Als Bair im Gefängnis war und „Fuffziger“ mit dem Fuß den Schlüssel geholt hat und beide zusammen ausgebrochen sind.

Tobi: Der Gefängnisausbruch.

Lu: die letzte Szene des Films. Diese Szene war sehr emotional gespielt und da kam die wunderbare Musik erst richtig zum Vorschein.

Woran musstest du denken, was hast du gefühlt?

Nele: Ich musste daran denken, wie hart das Leben in der Steppe ist, und wie gut es mir im Gegensatz geht.

Lu: Ich musste daran denken, wie unterschiedlich die Landschaft in Russland ist und das dort Arme und Reiche wohnen. Der Film hat mich sehr berührt, aber auch gleichzeitig fröhlich gemacht.

Was hättest du verändert?

Nele: Ich hätte während Bairs Reise gezeigt, wie zu Hause alle auf ihn warten und wie schlecht es ihnen geht, weil die Kamelkuh Mara nicht da ist und ihnen nicht helfen kann, das Wasser für die Schafe zu transportieren.

Tobi: Ich hätte gar nichts verändert.

Lu: Ich hätte nichts verändert, denn ich fand die Großaufnahmen beispielsweise total gut. Die Geschichte, die in diesem Film erzählt wurde, war sehr schön. Mir war das aber ein ziemliche Hin und Her am Ende.

Persönliche Botschaft an den Regisseur:
Louis: Das war ein interessanter kulturspiegelnder Film, der die Wirklichkeit sehr gut widerspiegelt.

Nele: Sehr geehrter Herr Feting, ich fand den Film sehr schön und würde mich freuen, wenn Sie noch weitere Kinderfilme drehen würden.

Lu: Es ist ein wunderbarer Film vom anderen Ende der Welt. Das beste war unter anderem die Musik! Ich hoffe, dass dieser Film gewinnt!!

Photo7346

Hinterlasse einen Kommentar »

BERLINALE 2015: The face of Ukraine, Australien 2014

Berlinale 2015 face of ukraineFoto: Berlinale 2015

Im Kurzfilprogramm der Berlinale 2015 Generation Kplus lief der australische Kurzfilm „The face of Ukraine – Casting of Oksana Baiul“

Rezension von Marie (11 Jahre alt):

Das war ein sehr emotionaler Film, Die Frage, wann die Mädchen das letzte mal geweint haben, hat mich sehr beeindruckt. Ein Mädchen musste wegen des Krieges das Land verlassen, sie hat, als sie den Zug bestieg, Schüsse gehört. Ein Mädchen weinte um ihren Onkel, sie hat vor lauter Weinen gar nicht weiter erzählen können. Die Kinder waren sehr hübsch angezogen und stark geschminkt, aber ich habe die richtigen Gesichter noch erkennen können. Ich wusste nicht, wann sie spielen und wann sie echte Gefühle zeigen. Das war eine schöne Irritation. Ich hatte bei dem Titel eigentlich Kriegsszenen erwartet und dass alle möglichen Menschen befragt werden und nicht nur Kinder.

Im anschließenden Interview erzählt die Regisseurin Kitty Green:

Gedreht wurde vor Beginn der Krise in der Ukraine. In Kiew gibt es sehr viele Schauspielschulen, die haben wir alle abgeklappert und Mädchen für ein Casting gesucht für einen angeblichen Film über die ukrainische Eiskunstläuferin Oksana Baiul. Wir wollten zeigen, welche Träume und Wünsche die Jüngsten in der jungen Demokratie haben. Es sollte kein Propagandafilm werden.

 

Hinterlasse einen Kommentar »

BERLINALE 2015 – Kurzfilm „Giovanni en het waterballet“ hat gewonnen!!

Giovanni und das WasserballettFoto: Berlinale 2015

„Giovanni und das Wasserballett“ Kurzfilm in der Kategorie Generation Kplus

Rezension von Marie, 11 Jahre:

Ich fand den Film sehr witzig, am besten gefiel mir Giovannis Freundin Kim. Am lustigsten war Giovannis Liste seiner später in Frage kommenden Freundinnen, die er mit Kim diskutiert. Die Story war toll. Im an die Vorführung anschließenden Gespräch mit den Filmschaffenden gab es folgende Antworten: die im Auto sitzenden Kinder wurden nur von außen gefilmt, so dass sie die Kamera nicht bemerkten und sie sich ungestört fühlten. Giovanni machte zuerst einen normalen Schwimmkurs und im Anschluss daran trainierte immer das Wasserballett. Ihm gefiel daran, dass er dabei so viele Mädchen kennenlernen kann. Er will erreichen, dass er als erster 2015 bei den Niederländischen Landesmeisterschaften im Synchronschwimmen teilnehmen darf. (Das ist ihm gelungen!)

Wie Giovanni zu seinem Namen kam? Seine Eltern liebten eine TV-Schow, deren Gewinner Giovanni hieß 😉 Sein Bruder heißt Lorenzo, so hieß jemand in einer anderen Fernsehshow.

****************************************************************************************

Der Spezialpreis Generation Kplus Internationale Jury für den besten Kurzfilm, dotiert mit 2.500 Euro des Deutschen Kinderhilfswerks

geht an den Kurzfilm „Giovanni und das Wasserballett“ von Astrid Bussink, Niederlande 2014

Dieses außergewöhnlich charmante, wahnsinnig komische Kinostück über einen sehr speziellen, charismatischen Jungen mit einem ungewöhnlichen Traum, gewann nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern ebenso die der Jurymitglieder! Wir sind berührt von der Einladung, die unschätzbaren, intimen Momente mit dem Helden und der Heldin teilen zu dürfen. Wir schlussfolgern daraus, dass solche aufrichtigen Momente nur von Filmmachern eingefangen werden können, die das Vertrauen ihrer Schauspieler haben (und auch in diese setzen), deshalb applaudieren wir der Regisseurin und ihrem Team. Dieser Film ist dynamisch, lustig und hat eine ergreifende, inspirierende und dabei unauffällige Botschaft. Einfach gesagt, wir sind verliebt in diesen Jungen.“

(transl. Andrea Maluga)

2 Kommentare »