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ZeilenZaubers Winter/JuryKurs 2017/18

Die ZeilenZauberkinder freuen sich über neue Mitstreiter!

Wenn Ihr uns kennenlernen wollt, kommt doch zur ZeilenZauberlesung zum Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017, 17 Uhr ins MARKASIT, Florastraße 57 B in Berlin-Pankow 😉Handzettel-Winter-Jurykurs2017.jpg

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BERLINALE 2017 mit Mini-Exklusiv-Interview zur Weltpremiere von „Amelie rennt“

amelie-rennt-nebendarstellerinnenFoto: Die zauberhaften Darstellerinnen Lena Oderich und Kollegin, die im Film „Amelie rennt“ der Hauptdarstellerin das Leben retten!

In February was time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).Here: My review.

Beim Internationalen Filmfestival Berlinale hatte ich Glückliche in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern berichte wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale.

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Hier meine Rezension.

Auf die Fragen der Zuschauer gab das Filmteam nach der Aufführung folgende Antworten:

Insgesamt haben die Arbeiten an dem Film ein Jahr gedauert, die Drehzeit selbst betrug 30 Tage.

Drehorte waren Berlin und Südtirol.

Die Hauptdarstellerin Mia Kasalo hat schon in mehreren Filmen mitgespielt. Asthma hat sie glücklicherweise nicht.

Das Filmteam könnte sich eine Fortsetzung der Geschichte  vorstellen, dann muss Samuel Girardi (Bart) aber nach Berlin kommen 😉

Ab 21. September 2017 kommt „Amelie rennt“ in die deutschen Kinos. Tipp: Hingehen!

Am Rande der Autogrammstunde hatte ich die Möglichkeit, ein Mini-Exklusiv-Interview mit den beiden Darstellerinnen Lena Oderich (Viola) und ihrer Kollegin zu führen:

Wie war es, mit Mia Kasalo (Amelie) zusammenzuarbeiten?

Lena: Mia ist eine tolle Hauptdarstellerin! Sie hat uns nie das Gefühl gegeben, dass wir „nur“ Nebendarstellerinnen sind und weniger wichtig wären. Das hat man schon daran gesehen, dass sie sich nach der Premiere an den Rand und nicht in die Mitte gestellt hat.

(Lena erkennt meine ZeilenZauber-Eule am Revers meiner Jacke, deshalb frage ich:) Nimmst Du wieder am jährlichen ZeilenZauber-Schreibwettbewerb teil?

Lena: (lacht) Da ich ja jetzt das eigentlich noch geheime Thema kenne, werde ich mir wohl etwas einfallen lassen! Ich freue mich schon 🙂

Vielen Dank und viel Erfolg in allem ❤

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BERLINALE 2017 Weltpremiere von „Amelie rennt“ Deutschland / Italien 2017

amelie-rennt-hauptdarstellerFoto: Die fabelhaften Hauptdarsteller Mia Kasalo und Samuel Girardi bei der Autogrammstunde

It’s February and time for BERLINALE – International Filmfestival! Today I’ll present the movie „Mountain miracle – An unexpected friendship“, a german-italien film (2017).

Das Internationale Filmfestival Berlinale ist in vollem Gange und ich Glückliche habe in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Möglichkeit, bei einem Film bzw. bei Kurzfilmen dabei zu sein! Natürlich lasse ich Euch nicht auf dem Trocknen sitzen, sondern werde wie immer von meinen Eindrücken auf der Berlinale berichten:

Ich durfte bei der Weltpremiere des Films „Amelie rennt“ dabei sein,  der in der Sektion Generation Kplus zu sehen war. Der Film ist eine deutsch-italienische Koproduktion des Regisseurs Tobias Wiemann. Er kann sich auf ein großartiges Schauspielteam verlassen: Es spielen mit Susanne Bormann, Denis Moschitto, und Jasmin Tabatabai. Auch die Kinderdarsteller sind hinreißend, allen voran Mia Kasalo und Samuel Girardi ebenso wie Shenia Pitschmann, Lena Oderich und Kollegin.

Amelie, ein Mädchen aus Berlin, will immer mit dem Kopf durch die Wand. Alles muss sie ausprobieren, nie verlässt sie sich auf Warnungen der Anderen. Deshalb fällt es ihr unendlich schwer, ihre lebensbedrohliche Krankheit Asthma anzunehmen. Sie will nicht das bedauernswerte Mädchen sein und kapselt sich durch ihre mürrische, bisweilen gewalttätige Art von Kindern und Erwachsenen ab. (Um dem Publikum zu verdeutlichen, wie stark Amelies Atmung eingeschränkt ist, lässt die Ärztin die Eltern, die Nasenklammern tragen, durch einen Strohhalm ein- und ausatmen.)

Als letzte Chance sehen die Eltern einen Sanatoriumsaufenthalt in den Bergen, der Amelie Hilfe und Einsicht bringen soll. Doch auch dort läuft sie vor allem davon, vor ihren Problemen, vor den mitfühlenden Menschen, letztlich vor sich selbst. In bezaubernde und gleichzeitig gewaltige Landschaftsbilder gebettet, beginnt Amelie einen Aufstieg in die Alpen. Der Weg zu sich selbst. Ihr Begleiter Bart steht ihr beobachtend zur Seite, halb amüsiert über ihre Versuche, gegen die Natur und alle Widerstände anzukämpfen. Kurz vor der Verzweiflung lässt er sie trotz aller Zurückweisungen nicht im Stich und so kann sie das Wunder der Bergfeuer erleben.

Ein atemlos machender Film für Leute ab 6.

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Berlinale 2016: „Rauf“(Türkei 2016)

First love is often painful. Still, that’s not going to stop Rauf from showing Zana how much he fancies her. Alas, the eleven-year-old’s advances only elicit amused smiles from the young woman. Fortunately, Rauf has a couple of loyal friends at his side that he can count on for advice and perspective. Undeterred by the tragic consequences of war, or the fact that he’s already dropped out of school to apprentice as a carpenter, the boy holds on to his one hope: Rauf sets off on a quest to find the special colour that symbolizes his love. This turns out to be no trivial undertaking in his snowy little isolated corner of Anatolia. When he finally happens upon the object of his quest, as winter snow gives way to the early flowers of spring, Rauf isn’t a little boy anymore. (Source: BERLINALE)

Nun ist es fast schon Tradition, dass ich mit den Kindern meiner ZeilenZauber-Schreibwerkstatt dem Internationalen Filmfestival BERLINALE einen Besuch abstatte. Letztes Jahr besuchten wir den Film „Das himmlische Kamel“, in diesem Jahr hatten wir die Möglichkeit, den türkischen Film „Rauf“ zu sehen. (Empfohlen ab 9 Jahre)

Rauf lebt in einer Gegend, die seit Jahrzehnten von Krieg heimgesucht wird. Am Horizont ist nachts der Lichtschein von abgefeuerten Geschützen zu sehen, oft donnern die Kanonen in der Ferne. Ein Film von Liebe in Zeiten des Krieges. Von Freundschaft, Respekt und Tod.

Nach der Vorführung des Films gaben der Regisseur, der Produzent, der Darsteller des „Sargmachers“, die Schauspielerin von „Zana“ und der Hauptdarsteller „Rauf“ den Fragen des Publikums Rede und Antwort:

Für „Rauf“ war es die erste Rolle seines Lebens. Auf der BERLINALE hat er zum ersten Mal den gesamten Film gesehen. Seine Lieblingsstelle war das gemeinsame Bad mit seinen beiden Freunden im Waschzuber, obwohl er sich bei den Dreharbeiten ein bisschen geschämt hatte. Gefroren haben er und die anderen Kinder nicht, sein Betreuer hat darauf geachtet, sie gut zu ernähren 😉 Er war sehr aufgeregt und würde gern Schauspieler werden.

Der Regisseur und der Produzent trafen sich bei anderen Dreharbeiten, als die Idee entstand, den Krieg mit den Augen eines Kindes darzustellen. Beide arbeiteten von Beginn an mit dem türkischen Kulturministerium zusammen. In dieser Zeit begann eine Feuerpause zwischen den Rebellen und der türkischen Armee, daher war der Film auch von der türkischen Regierung erwünscht. Sie wollten zeigen, dass „Nationalität“ und „Freiheit“ für Kinder keine Rolle spielen, sondern andere Dinge, wie die Suche nach der Farbe Pink. Der Film soll wie ein Gedenkstein für die Toten des Konflikts fungieren. Der Film wird in der Türkei in den Kinos gezeigt werden, ungeachtet des weiterhin schwelenden Konflikts ist er ein Zeichen für Hoffnung und Frieden. Das Schicksal der Großmutter ist offen geblieben, vielleicht ist ihr Sohn zurückgekehrt aus den Bergen, möglicherweise ist sie auch gestorben.

Der Kameramann arbeitete wie bei einem Dokumentarfilm ohne künstliches Licht, was eine sehr große Herausforderung darstellte, ebenso wie die große Kälte, der sie ausgesetzt waren. Dadurch ist der Film intensiver geworden.

Die Schauspielerin von Zana meinte, dass Zana zu den Befreiungskämpfern in die Berge gegangen ist, um frei von den Zwängen ihres Lebens sein zu können. Sie ist nicht glücklich über die Entscheidung, sieht jedoch keine andere Lösung.

Die ZeilenZauberKinder (alle sind etwa 12 Jahre alt) rezensierten den Film „Rauf“ folgendermaßen:

Hattet Ihr eine Lieblingsstelle?

Rosa: Ich fand die Stelle, wo Rauf mit seinen Freunden die Straße mit den Luftballons runtergegangen ist am besten, weil das so schön aussah mit den verschiedenen Farben.

Nele: Als Rauf die pinken Blumen auf das Wasser und den Sarg von Zana warf. Diese Stelle war wunderschön und für einen Augenblick habe ich die Trauer über Zanas Tod vergessen.

Was Du während des Films gedacht und gefühlt?

Lucia: Die Geschichte war ergreifend, und es war schon traurig dass Rauf so viele leidende und sterbende Leute sah. Er selbst aber konnte nur traurig sein, als Zana starb.

Nele: Ich musste an die vielen, schlimmen Kriege in der Welt denken. Und daran, wie manche Menschen deswegen leben müssen. Aber Raufs Liebe zu Zana hat alles ein bisschen aufgelockert.

Rosa: Ich musste an den Krieg denken und dass es endlich einen Film gibt, wo ein Kind zeigt, wie es sich im Krieg fühlt.

Wie hat Dir die Art des Films gefallen?

Namiko: Die Außenaufnahmen waren sehr naturgetreu. Man vergaß fast, dass es nur ein Film war, man lebte praktisch auch in diesem Dorf. Was ich allerdings verändern würde, ist, dass nicht viel zum Krieg erklärt wurde, man hat nicht wirklich erfahren, in welcher Lage sich die Protagonisten befanden.

Rosa: Ich fand es gut, dass mit Tageslicht gearbeitet wurde und nicht mit künstlichem Licht, weil es dadurch natürlicher gewirkt hat. Ich habe es nur am Anfang nicht verstanden was mit „in die Berge gehen“ gemeint war.

Lucia: Ich fand fast alles gut. Außer: Ich mag Filmmusik, und die hat mir ein wenig gefehlt. Dennoch wurde die Musik, wenn es welche gab, bei den richtigen Szenen eingesetzt.

Habt Ihr eine persönliche Botschaft für den Regisseur?

Louis: Die Bilder waren sehr schön. Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Namiko: Sie haben den Krieg sehr gut dargestellt, durch diesen Film erfahren sehr viele Leute, wie schrecklich Krieg auch für Kinder ist. Die Handlung war wirklich ergreifend.

 

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BERLINALE 2015: Kurzfilm „Kumu hina – A place in the middle“ USA 2014

aloha text & foto: aplaceinthemiddle.org

Hier ein weiterer Beitrag zur BERLINALE 2015, die das größte Kinderfilmfestival der Welt zu bieten hat!

In der Sektion Generation Kplus lief ein besonderer Kurzfilm, der die Kinder sehr berührt hat. Er heißt „Kumu hina“ („Dazwischen“) und erzählt die Geschichte einer hawaiianischen Frau, die früher als Mann lebte. Sie ist Lehrerin und sehr berühmt in Hawaii, ständig wird sie von Leuten auf der Straße angesprochen. Das Filmteam durfte ihren Unterricht besuchen und war sehr beeindruckt. Sie bemerkten, wie wichtig er für die Kinder ist, die nach ihren Wurzeln suchen. Der Film kann kostenlos als Lehrfilm heruntergeladen http://www.aplaceinthemiddle.org

Rezension von Marie (11 Jahre):

Die Trickeinführung (siehe Bild) hat sehr gut erklärt, worum es geht. Ein Mensch kann beides sein, Mann und Frau. Kumu hina kann sich schön schminken, aber auch auf die Jagd gehen. Das alte Wissen über das „Dazwischen“ gibt sie an ihre Schülerin weiter.  Ihre Schülerin stört zwar, dass sie auf ihr „Dazwischensein“ angesprochen wird, aber sie macht sich nichts daraus. Sie ist bei den Jungen und Mädchen anerkannt. Sie wird mal der Lehrer ihrer Kinder sein, so wie es die Tradition es gebietet, Lehrer, Heiler und Anführer zu sein. Das war sehr interessant, vom anderen Ende der Welt etwas zu lernen.

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Berlinale 2015 „Papierflieger“ / „Paper planes“

Photo7284Australien 2014, empfohlen ab 10 Jahre.

Dylan und sein Vater leiden unter dem Tod von Dylans Mutter. Eine eigenartige Lethargie hat sich seitdem der kleinen Familie bemächtigt, und dem Vater gelingt es nicht, in den neuen Alltag hinein zu finden. Dylan fährt mit dem Fahrrad auf dem Weg in die Schule an einem großen Feld vorbei, dort füttert er jeden Tag einen Raubvogel, der ihn mit seinem Flug begeistert. Als eines Tages sein Lehrer die Kinder bittet, Papierflieger zu bauen, fliegt Dylans Papierflieger am weitesten. Dieses Ergebnis spornt ihn an, weiter zu trainieren und seine Faltkunst zu perfektionieren, um eines Tages an der Weltmeisterschaft der Papierflieger in Tokio teilnehmen zu können. Als ihm dies nach vielen Widerständen gelingt, lehrt ihn das Mädchen Kimi, dass nicht der Sieg entscheidet, sondern die Schönheit des Fluges. In der letzten Sekunde des Finales inspiriert ihn sein Freund, der Raubvogel, zu einer überraschenden Konstruktion des Papierfliegers. Dylan gewinnt nicht nur das Finale, sondern auch seinen Vater zurück. Ein berührender, lustiger Film mit Siegerqualität!

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BERLINALE 2015: The face of Ukraine, Australien 2014

Berlinale 2015 face of ukraineFoto: Berlinale 2015

Im Kurzfilprogramm der Berlinale 2015 Generation Kplus lief der australische Kurzfilm „The face of Ukraine – Casting of Oksana Baiul“

Rezension von Marie (11 Jahre alt):

Das war ein sehr emotionaler Film, Die Frage, wann die Mädchen das letzte mal geweint haben, hat mich sehr beeindruckt. Ein Mädchen musste wegen des Krieges das Land verlassen, sie hat, als sie den Zug bestieg, Schüsse gehört. Ein Mädchen weinte um ihren Onkel, sie hat vor lauter Weinen gar nicht weiter erzählen können. Die Kinder waren sehr hübsch angezogen und stark geschminkt, aber ich habe die richtigen Gesichter noch erkennen können. Ich wusste nicht, wann sie spielen und wann sie echte Gefühle zeigen. Das war eine schöne Irritation. Ich hatte bei dem Titel eigentlich Kriegsszenen erwartet und dass alle möglichen Menschen befragt werden und nicht nur Kinder.

Im anschließenden Interview erzählt die Regisseurin Kitty Green:

Gedreht wurde vor Beginn der Krise in der Ukraine. In Kiew gibt es sehr viele Schauspielschulen, die haben wir alle abgeklappert und Mädchen für ein Casting gesucht für einen angeblichen Film über die ukrainische Eiskunstläuferin Oksana Baiul. Wir wollten zeigen, welche Träume und Wünsche die Jüngsten in der jungen Demokratie haben. Es sollte kein Propagandafilm werden.

 

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